Insgeheim

Verfasst September 25, 2008 von wolfgangdelacroix
Kategorien: Uncategorized

Ich bin ein untreues Miststück, ich weiss. Ich muss wirklich versuchen mich zu bessern, es kann doch nicht so schwer sein, mal ab und an hier etwas hinzuschreiben. Insbesondere nicht, wenn einem so viel durch den Kopf geht wie mir.

Aber irgendwie hab ich Hemmungen. Ich denke immer, es klappt mit dem Ausdrücken net und lass dann die Finger davon. Dabei sollte ich ja genau das trainieren. Gott, hoffentlich ist es nicht allzu hoffnungslos….

Stell noch was Kleines on, ist mir grad aus den Fingern geflossen. Nichts grossartiges, auch nicht sprachlich, aber für mich irgendwie wichtig.

Heute ist ein schöner Tag. Die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos, die Temperatur ist genau richtig. Heute ist ein schöner Tag, denn heute haben wir ausnahmsweise alle frei und müssen den Nachmittag für einmal nicht im stickigen Klassenzimmer verbringen. Heute ist ein schöner Tag. Wir sitzen alle zusammen am See, immer Rücken an Rücken und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen und die Seele baumeln. Ja, heute ist ein schöner Tag. Zumindest sagen das alle.

Ich stimme zu, lache dabei. Insgeheim aber, denke ich, was soll an diesem Tag denn schön sein. Es ist doch nur ein Tag wie jeder andere auch. Man steht auf, geht Frühstücken, geht in den Unterricht, isst zu Mittag, geht noch mal in den Unterricht und isst zu Abend. Was soll heute daran anders sein? Nur weil die Sonne scheint und wir draussen sitzen?

Mine sieht mich wieder so an. So stechend, beobachtend, abwartend. Manchmal habe ich das Gefühl, sie ahnt etwas. Ich schenke ihr ein beruhigendes Lächeln, lehne mich stärker an Nev an, der die Geste mit einem ermunternden Geräusch quittiert. Immer will er mich ermuntern. Ich denke schon, dass er etwas gemerkt hat. Bei Mine bin ich mir nicht sicher, aber Nev teilt immerhin das Zimmer mit mir und war schon immer sehr feinfühlig. Er muss nicht nachfragen, er weiss auch so, das etwas nicht stimmt. Das insgeheim etwas mit mir – mit uns –  nicht stimmt. Mine dagegen verlässt sich eher auf das, was sie sieht. Aber manche Dinge geschehen langsam, zu langsam für das Auge.

Ich spüre die Wärme, die vom Rücken des Anderen ausgeht. Die falsche Wärme. Der falsche Rücken. Zu schmal, nicht breit genug. Er vermag mich nicht aufzuwärmen.

Plötzlich will ich mich abwenden, die Situation ekelt mich fast körperlich an. Aber würde ich jetzt aufstehen und zum Schloss hochgehen, wären mir schiefe Blicke und bohrende Fragen garantiert. Ich bleibe sitzen. Und lächle. Oder so etwas ähnliches, denn es fühlt sich falsch an. Aber ich weiss nicht mehr, wie es einmal ging. War es überhaupt mal anders?

Ich blicke zu dir herüber. Du lehnst dich an Dean und scheinst den Tag schön zu finden. Du denkst nicht insgeheim, was daran denn besonders sein soll. Man sieht, dass du den Moment geniesst. Den Kopf leicht in den Nacken gelegt, das Gesicht der Sonne zugewandt, die azurblauen Augen geschlossen.  Du warst schon immer ein Sommermensch. Erst wenn der gelbe Ball vom Himmel knallt und die Temperaturen über 20 Grad klettern wirst du lebendig. Wahrscheinlich gefällt dir der Tag deswegen so gut. Oder weil es dir so gut geht. Ich weiss es nicht.

Ich weiss gar nichts mehr.

Ich würde am liebsten schreien. Dich anschreien. Weshalb du dich bei Dean anlehnst, weshalb du so weit weg von mir sitzt, warum du diesen Tag geniessen kannst und ich nicht. Was mit uns passiert ist.

Insgeheim denke ich, ich sollte aufstehen und einfach gehen. Ich sollte nicht hier sitzen und dich anschauen. Das anschauen, was ich nie haben kann. Ich sollte mich nicht an Nev anlehnen und mir vorstellen, es wäre dein Rücken. Ich sollte nicht betrachten, wie sich das Sonnenlicht in deinem Haar bricht. Wie du deine Augen öffnest und einem strahlenden Lächeln etwas zu Mine sagst. Zusehen, wie dein Blick ausdruckslos wird. Über mich hinwegwandert. Als sähe er einen entfernt Bekannten. Jemanden den man kennt, mit dem man aber nicht viel am Hut hat.

Ich sollte dies nicht tun, aber ich kann mich nicht erheben. Ich bin wie festgeklebt. Ich versuche meine Beine zu heben, aber ich kann sie nicht einmal bewegen. Meine Handflächen ruhen leicht schwitzend auf meinen ausgestreckten Oberschenkeln. Ich kann sie nicht rühren. Die Gravitationskraft ist zu stark, denke ich.

Aber insgeheim bin ich mir bewusst, wie albern dieser Gedanke ist. Die Gravitationskraft ist wie immer. Insgeheim weiss ich, weshalb ich mich nicht rühren kann, weshalb es mich hier festhält, obwohl ich schreien, weinen, weglaufen möchte. Oder wenigstens irgendetwas tun.

Und doch nichts tue. Einfach gar nichts. Nur hier sitzen. Dich beobachten. Und versuchen, mir nichts anmerken zu lassen. Zu lächeln wie immer. Mir deinen Rücken an meinem vorzustellen statt Nev’s. Meine Atmung normal zu halten, nicht zu hyperventilieren.

Ich weiss auch nicht mehr, seit wann es so ist. Schon viel zu lange nehme ich an. Vielleicht hätte man noch etwas ändern können daran. Aber jetzt ist es zu spät. Und vorher hatte sich niemand von uns darum bemüht. Ich, weil ich zu viel Angst hatte und du, weil… Ich weiss es nicht. Wahrscheinlich war es einfach zu viel für dich. Zuviel von mir.

Ich versteh dich. Ich kann es wirklich nachvollziehen. Das ist vielleicht das Schlimmste daran. Ich kann dich wirklich verstehen. Missgeburten werden nun einmal nicht glücklich. Das ist logisch, das ist nachvollziehbar. Ich wusste es, ich weiss es.

Aber insgeheim, insgeheim da frage ich mich dennoch. Habe nicht auch ich etwas Glück verdient? Was habe ich denn verbrochen? So schlecht kann ich doch auch wieder nicht sein.

Bei dem Gedanken, dass es wohl doch so sein muss, stellt es mir die Luft ab. Ich kann vor Schmerz nicht mehr atmen, habe das Gefühl zu ersticken. Will es nicht wahrhaben. Muss den Tatsachen aber in die Augen sehen. Ich sehe es ja jeden Tag. Immer wenn ich dich anschaue.

Ich sollte damit aufhören, ich weiss. Es ist nicht gesund, ich weiss. Es bringt nichts, ich weiss. Du merkt es nicht, ich weiss. Für dich bin ich nichts, ich weiss. Nur ein weiterer Bekannter, dessen bin ich mir bewusst.

Aber ich kann die Finger nicht davon lassen. Ich schaue. Jeden Tag. Ergötze mich an deinem Bild, leide unter deinem gleichgültigen Blick. Ich sitze hier. Rücken an Rücken mit der falschen Person und schaue dich an. Kann mich nicht bewegen. Kann kaum atmen. Und lächle wie immer.

Denn insgeheim hoffe ich. Ich weiss es ist ohne Sinn, aber ich hoffe. Kann nicht aufhören. Hoffe, dass dein Blick eines Tages nicht mehr über mich hinwegschweift. Dass du mich wahrnimmst. Dass es wieder wie früher ist. Wo die Tage noch schön waren. Hoffe, dass dein Lachen mir gilt. Dein Rücken dein meinigen wärmt.

Ja, heute ist ein schöner Tag. Die Sonne strahlt, der Himmel ist wolkenlos, die Temperatur genau richtig.

Insgeheim aber, denke ich, was soll an diesem Tag denn besonders schön sein.

Insgeheim…”

 

Kurz ,ich weiss, aber das ist gewollt und die Wortwiederholungen auch.

 

Mata ne~

ds rgh m nnrn

Verfasst November 30, 2006 von wolfgangdelacroix
Kategorien: Uncategorized

gott,

gäbe es keine Vokale, wären wir ja sowas von aufgeschmissen…

oder versteht das jemand:?

brts ls jngr mnn fhrt sn grssmttr hn n d ghmnss d strlg n.sptr ht r dnn wdr ntdckt.

ah! das geht ja doch! oder so halbe zumindest, oder vielleicht hab ich auch nur das gefühl, weil ichs selber gerade verfasst habe…(respektive; übernommen^^”")

auf alle fälle sind vokale ein geschenk des himmels

~1

Verfasst November 29, 2006 von wolfgangdelacroix
Kategorien: Uncategorized

Start: gakuen heaven Opening

Eins vorneweg, ich schreibe weder besonders interessant, noch geistreich und schon gar net fehlerfrei. Ich missachte jegliche Kommaregeln, Gross- und Kleinschreibungen und vorallen Dingen sollte man bei mir keinen logischen Zusammenhang suchen. (da müsste man schon mit der Lupe suchen gehn’)

und eigentlich hab ich auch keine lust, gross was ausem alltag zu erzählen, denn  der ist zumeist -wie bei es bei einem durchschnittlichen schüler nun mal in der regel der fall ist- einfach nur ermüdend und langweilig^^

deswegen lassen meh dat lieba mah,ne?!^^”"

oh ja und öööhm, ich muss hier jetzt einach schon mal motzen XD lässt sich irgendwie ent vemreiden..ich bin doch auf einigen online-zirkeln etc zu finden, aber so was wie hier hab ich nimemr gesehen..wie mühsam schon nur das registrieren ist..aber pyo, was solls^^”"

Achja, der nick..der nick..der is ein wenig..naja^^”"*Drop* gut, ich wollte wolfgang, aber neeein,d er war jah schon weg..und als leidenschaflticher franzfan und weil “de la croix” eine nebenfigur eines mangas ist und wolfgang a. clay schon für einen leguan reserviert ist, halt wolfie de la croix…blöd, aber immer noch besser als “catoo8″ oder was in der art, ne?! hontouni? hai, hontouni^^”"

*pieks* da drängt sich mir auch die frage auf, ob ich wohl mal was gesellschafts kritischies verfassen soll…oder doch lieber beim sinnlosen müll bleibe^^”"

oder wollen elser tatsächlich vom alltag erfahren?

dann sollte man aber die kolumne in der Migros Zeitung net verpassen; Bänz friedli-der Hausmann..köstlich, dieser charmante autor vermag es immer wieder, meinereiner zu entzücken^^”"

cheersie

Ende; Ouran host high school club opening

achja; anime des tages; gakuen heaven

manga des tages; hani-kimi UNBEDINGT reinziehen

hmph

Verfasst November 26, 2006 von wolfgangdelacroix
Kategorien: Uncategorized

Ich denke,dass nennt man wohl “umgezogen”..obwohl ich jetzt schon zu bemängeln hätte;  man kanns ja auch mal unterlassen.


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